Kleinkredite: Günstige Alternative zum Dispo

Ein Kleinkredit ist eine spezielle Spielart des Ratenkredites und wird in dieser Form ausschließlich an Privatkunden vergeben. Die Voraussetzungen für die Gewährung eines Kleinkredites sind ähnlich, wie beim Ratenkredit.

Das heisst, der Antragsteller darf keine negativen Schufaeinträge haben und muss über einen festen Arbeitsplatz und ein ausreichend hohes und regelmäßiges Einkommen verfügen. Die meisten Banken vergeben jedoch grundsätzlich keine Kredite an Personen, welche sind noch in der Probezeit befinden. Das bedeutet, dass sie seit weniger als 6 Monaten beim derzeitigen Arbeitgeber beschäftigt sind. Ein Kleinkredit wird schon ab einer Gesamtsumme von 500 Euro vergeben. Die Obergrenze setzen viele Banken bei 5000 Euro an. Vereinzelt reicht diese jedoch bis 75.000 Euro, wobei man hier schon nicht mehr von einem klassischen Kleinkredit sprechen kann.

In der Verwendung der Kreditsumme ist der Kreditnehmer grundsätzlich frei. Ein Kleinkredit ist nicht zweckgebunden. Ebenso wie die Kreditsumme, ist bei einem Kleinkredit auch die Laufzeit niedrig. Rückzahlungszeiträume von 12 bis 36 Monaten sind keine Seltenheit. Die Rückzahlung des Kleinkredites erfolgt in gleichbleibend hohen monatlichen Raten und wird bei Abschluss des Kreditvertrages genau festgelegt. Der Antragsteller sollte immer berücksichtigen, dass neben der Tilgungssumme auch Zinsen anfallen, die von Bank zu Bank variieren. Allgemein sind Zinssätze von 3,5 bis 5 Prozent üblich. Damit liegen diese deutlich unter den Zinsen, die für einen Dispokredit anfallen. Stehen also kleinere private Anschaffungen an, ist es deshalb oft sinnvoll, über einen Kleinkredit, als Alternative zum Dispo, nachzudenken.

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