Gewerbekredit der Commerzbank

Der Gewerbekredit der Commerzbank ist ein Angebot für kreditwürdige Geschäftskunden, die Finanzierungsbedarf haben. Um die Zahlungsfähigkeit nachzuweisen, muss der Antragsteller einige Unterlagen vorlegen, bei denen es sich z.B. um Bilanzen, betriebswirtschaftliche Aufstellungen oder Gewinn und Verlustrechnungen handeln kann.

Wie bei einem Dispositionskredit für private Kreditnehmer wird der Gewerbekredit der Commerzbank als Kreditlinie für unbefristete Zeit auf dem Girokonto des Kreditnehmers zur Verfügung gestellt. Hierbei hängt der Umfang des Kreditrahmens vom Bedarf und der Bonität des Kunden ab und wird individuell festgelegt. Die niedrigste Summe, die durch den Gewerbekredit aufgenommen werden kann, liegt bei 10.000 Euro.

Ein besonderer Vorzug des Gewerbekredites der Commerzbank ist die hohe Flexibilität, sodass der Kreditnehmer nicht nur durch Barauszahlungen und Überweisungen, sondern auch durch die EC Karte auf die Finanzierungsmittel zugreifen kann. Hinsichtlich der Verwendung der Kreditmittel bestehen keine strengen Bedingungen und Vorschriften. Üblicherweise dient der Gewerbekredit der Finanzierung der laufenden Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens oder zur Anschaffung der Geschäftsausstattung, Maschinen und anderen Investitionen.

Auch zur Abwicklung internationaler Geschäfte ist der Gewerbekredit geeignet, da er als Zahlungsversprechen der Bank des Importeurs gegenüber dem Exporteur eingesetzt werden kann und so den Charakter eines Akkreditivs, einer Bürgschaft oder eines Avals hat. Die Rückzahlung des Gewerbekredites ist nicht an feste Bestimmungen gebunden und kann jederzeit erfolgen. Jeder Geldeingang auf dem Girokonto mindert die Kreditschuld des Geschäftskunden.

Mehr zum Thema:

  1. Kontokorrentkredit der Hypovereinsbank
  2. Dispositionskredit von C&A
  3. Die Kredit Bonitätsprüfung